Sommerliche Landschaft bei Münchwiler.
Öl auf Hpl.,
sig. u. dat. (19)65 u.l.,
122,5x119,5 cm
Fred Stauffer wuchs als Sohn einer Bäuerin und eines Lehrers in Gümligen und Bern auf. Nachdem er selbst einige Zeit als Lehrer gearbeitet hatte, beschloss er 1913, Maler zu werden und besuchte bis zum Ausbruch des Ersten Weltkriegs die Zeichenklasse von Walter Georgi an der Karlsruher Akademie. 1915 zog er nach München und wurde Schüler von Franz von Stuck. Mehr als der akademische Unterricht beeindruckte ihn jedoch die Begegnung mit der neuen französischen Malerei, dem Werk Munchs und den deutschen Expressionisten in der Galerie Thannhauser. 1916 kehrte er in die Schweiz zurück. Die zwanziger und dreissiger Jahre waren von häufigen Wohnortwechseln innerhalb des Heimatkantons geprägt, bis Stauffer sich schliesslich dauerhaft im Wylergut in Bern niederliess. Hier entwickelte er einen kraftvollen spätexpressionistischen Stil. Zu seinen wichtigsten Themen zählten Landschaften, städtische Bauplätze und Vorstadtszenen, aber auch Porträts und Figurengruppen, die er in verschiedenen Techniken, darunter neben der Ölmalerei Gouache, Aquarell, Ölstiftzeichnung und Farblithographie, ausführte. Die Stadt Bern ehrte den stets der Region eng verbundenen Künstler 1952 und 1962 mit umfassenden Einzelausstellungen.
| Estimation | CHF | 8'000 |
| EUR | 8'791 | |
| USD | 10'000 | |
| Adjugé | CHF | 15'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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