Ansicht von Trun.
Öl auf Lwd.,
mgr. u. dat. (19)69 u.r.,
62x84 cm
Alois Carigiet wuchs in einer Bauernfamilie in Trun auf. 1911 zog die Familie nach Chur, wo Carigiet 1918 eine Ausbildung zum Dekorationsmaler begann. 1923 ging er nach Zürich und trat in das Atelier Max Dalang ein. Hier arbeitete er als Werbegrafiker, bis er fünf Jahre später ein eigenes Atelier eröffnete. 1939 kehrte er nach Chur zurück, um sich fortan mehr auf seine Tätigkeit als freier Künstler zu konzentrieren. Eine grosse Einzelausstellung 1948 im Kunstmuseum Solothurn und Aufträge zur Ausführung von Wandbildern seit Beginn der fünfziger Jahre verhalfen ihm zu allgemeiner Anerkennung bei Publikum und Kritik. Die Vorliebe für Motive aus Heimat und täglichem Leben, die unbeschwerte Erzählfreude, die aus seinen Werken spricht, aber auch seine einprägsame, verhalten expressive Formensprache machten Carigiet in den folgenden Jahrzehnten zu einem der populärsten Künstler der Schweiz.
Der Künstler porträtiert hier seinen Geburtsort Trun, dem er zeitlebens verbunden war und in dem er seit 1960 Wohnsitz genommen hat, in eindrücklich dramatischer Weise, wobei er die das Dorf überragenden Berggipfel zu einer zackigen Trias fügt, die kompositionell das Dorfbild dominieren, jedoch auch die raue, bäuerliche Geborgenheit der Häuser des Dorfes vermitteln.
| Estimation | CHF | 55'000 |
| EUR | 60'439 | |
| USD | 68'750 | |
| Adjugé | CHF | 40'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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