"Quitten und Krug".
Alcydfarbe auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)91 u.l., verso a. Etikette betitelt u.
num. "36", 73x92 cm
Provenienz: Galerie Beyeler, Basel, Nr. 12442.
Samuel Buri wuchs zunächst in Täuffelen am Bielersee auf, 1948 zog die Familie nach Basel. Im Winter 1952/53 nahm Buri erstmals an der jährlichen Weihnachtsausstellung in der Basler Kunsthalle teil. Buri löste sich von der traditionellen Malerei unter dem Einfluss von Arnold Rüdlinger, der als Leiter der Kunsthallen Bern (1946-55) und Basel (1955-67) den amerikanischen Expressionismus und den europäischen Tachismus sowie das Informel in der Schweiz hoffähig machte. Von Bedeutung war auch die Begegnung mit Sam Francis Mitte der 1950er Jahre. Erst 1962 kam es im Werk Buris zu einer Rückkehr zum Gegenständlichen. Ab 1968 beteiligte er sich an künstlerischen Aktionen und Installationen. Der Umzug nach Givry in Burgund 1971 markierte den Beginn einer neuen Schaffensphase, in der er sich vermehrt mit der Natur auseinandersetzte. Es entstanden ausgesprochen malerische Werke und Naturdarstellungen. Buris Werk will durch das Zusammenspiel von Farbe und Form das Auge des Betrachters herausfordern und dessen Sinne erfreuen. Landschaften, Porträts sowie Blumen- und Früchtestillleben gehören zu den wichtigsten Themen des Künstlers.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 9'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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