Abstrakte Komposition.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r., verso dat. 1961,
97x120 cm
Die Berührung mit Malerei in der väterlichen Sammlung und die Freundschaft mit verschiedenen Künstlern, darunter Otto Baumberger, Albert Pfister und Otto Meyer-Amden, regten Wilfrid Moser in den frühen dreissiger Jahren dazu an, selbst mit der Malerei zu beginnen. Bei längeren Reisen und Auslandsaufenthalten machte er die Bekanntschaft von Ernst Ludwig Kirchner, Varlin und James Ensor, später auch von Serge Poliakoff, Louis Nallard und Wols, die ihm wichtige Impulse gaben. Nach dem Zweiten Weltkrieg liess sich Moser in Paris nieder, wo das Frühwerk, vor allem Strassenszenen und Stadtansichten, entstand. Im Laufe der fünfziger Jahre ging er zur abstrakten Malerei über, seit 1960 beschäftigte er sich daneben zunehmend mit der Bildhauerei. In den sechziger Jahren schuf er bevorzugt grossformatige, mit gespachteltem Farbauftrag gestaltete, expressive Kompositionen, bis er 1974/75 vorübergehend zur figurativen Malerei zurückkehrte.
Das angebotene Gemälde steht am Anfang einer Werkphase, in der abstrakte, an die gestische Malerei erinnernde autonome Strukturen die gegenständliche Malerei ablösen. Moser entwickelt in der Folge einen unverkennbaren Stil, in dem mit Wucht die Bildgrenzen aufgehoben werden.
| Estimation | CHF | 9'000 |
| EUR | 9'890 | |
| USD | 11'250 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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