"Italienischer Fischerstrand".
Öl auf Lwd., sig., dat. 1840 u. bez. "Rom" u.l., verso a. alter Etikette betitelt u. bez. "König Wilhelms Privat-Eigentum" u. num. "191" (Eingangs-Nr.) bzw. "bl 57" (Königliche Inventar-Nr.),
73x109 cm
Provenienz: Königshaus Württemberg; wohl Schloss Friedrichshafen.
Der aus dem Schwäbischen stammende Heinrich Leibnitz studierte ab 1828 an der Münchner Akademie, später in Paris, und war ab 1841 als Universitätszeichenlehrer in Tübingen tätig. Der kunsthistorisch universal gebildete Gelehrte widmete sich vor allem religiösen Themen im Stil der Nazarener und italienischen Landschaften. Zudem war er als Porträtist tätig. Er verband das Künstlertum der Deutschrömer mit der gesicherten Position eines Akademiemitglieds und genoss bei seinen Zeitgenossen als Kunstvermittler den Ruf grosser Kennerschaft.
Beim angebotenen Gemälde, das durch die Klarheit der Darstellung und die Frische der Farben besticht, hat der Künstler ein bevorzugtes Motiv der schwärmerischen Deutschrömer, eine Schenkenszene im Freien, mit einer italienischen Landschaft verbunden und damit ein sehr schönes Beispiel Deutscher Kunst und für die Italienbegeisterung des 19. Jahrhunderts geschaffen.
| Estimation | CHF | 10'000 |
| EUR | 10'989 | |
| USD | 12'500 | |
| Adjugé | CHF | 33'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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