Nature morte avec bouquet et oranges.
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. 1931 u.r., verso a.d. Spannrahmen dat. 1932,
38,5x46 cm
Provenienz: Galerie Moos, Genève, Nr. 4388.
Von seinen Eltern ermutigt begann Friesz mit 13 Jahren seine Ausbildung zum Maler in seiner Heimatstadt. Dort lernte er Raoul Dufy und Georges Braque kennen, mit denen ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Später ging er nach Paris, um bei Léon Bonnat zu studieren und liess sich von Camille Pissarros Werk stark beeinflussen. Henri Manguin und Albert Marquet gehörten bald zu seinem Bekanntenkreis. Friesz löste sich von einer naturalistischen Auffassung zugunsten eines fauvistisch geprägten Stils. Er unternahm zahlreiche Reisen und wurde mit Ausstellungen in Düsseldorf und Berlin in Deutschland, schliesslich auch in den Vereinigten Staaten bekannt. Er wurde Lehrer an der Académie de la Grande Chaumière und schuf zusammen mit Raoul Dufy die Dekorationen für den Palais Chaillot anlässlich der Weltausstellung in Paris 1937.
Bei vorliegendem Gemälde, das Friesz in den Jahren seiner grössten Anerkennung geschaffen hat, handelt es sich um ein heiteres Stillleben, das den Bildraum fast vollständig einnimmt und damit barocke Überschwänglichkeit demonstriert.
| Estimation | CHF | 18'000 |
| EUR | 19'780 | |
| USD | 22'500 | |
| Adjugé | CHF | 17'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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