Gebirgslandschaft mit Bergbach und Urirotstock.
Öl auf Htf.,
sig. u. dat. 1849 u.l.,
33x45 cm
Alexandre Calame war zunächst nicht für den Künstlerberuf bestimmt, obwohl er nach dem frühen Tod des Vaters Schweizer Veduten kolorieren musste, um sich und seiner Mutter den Lebensunterhalt zu verdienen. Mit vierzehn Jahren kam er als Lehrling in ein Genfer Bankhaus. Der Direktor des Unternehmens, der zugleich Calames Vormund war, erkannte die künstlerische Begabung des Knaben und stellte ihn François Diday vor, in dessen Atelier er 1829 eintrat. Dort machte er rasch Fortschritte und entschloss sich bereits nach drei Monaten, das Bankgeschäft aufzugeben und sich ganz der Malerei zu widmen. Calame wurde zu einem der bedeutendsten Schweizer Landschaftsmaler, der die verschiedenen Stimmungen und Lichtverhältnisse, aber auch die majestätische Grösse und unbezähmbare Wildheit der Alpenwelt wie kaum ein anderer darzustellen wusste.
Das vorliegende, im Entstehungsjahr der bekannten Vierwaldstättersee-Ansicht im Kunstmuseum Basel und bei steigender Nachfrage nach Calames Werk geschaffene Gemälde mit den typischen Tannenwipfeln im leuchtend blauen Himmel ist um eine Figur in rotem Wams am Ufer des reissenden Bachs ergänzt.
| Estimation | CHF | 36'000 |
| EUR | 39'560 | |
| USD | 45'000 | |
| Adjugé | CHF | 36'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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