Landschaft mit Jungfrau und Ruine Unspunnen.
Öl auf Lwd.,
sig. u.M.,
92,5x120 cm
Stellenweise etwas Craquelé.
Das vorliegende Gemälde ist registriert beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaft als eigenhändiges Werk von François Diday (Archiv-Nr. 28′181).
Nach der Ausbildung an der Genfer Ecole de Dessin eröffnete François Diday im Alter von 22 Jahren ein eigenes Atelier. Zusammen mit Wolfgang Adam Töpffer (1766-1847) unternahm er 1825-28 Wanderungen durch die Schweiz, auf denen die beiden Künstler viele Zeichnungen anfertigten und sich mit der Bergwelt vertraut machten. In den folgenden Jahren stieg Diday zum gefragtesten Schweizer Alpenmaler und führenden Vertreter der Genfer Schule auf. Sein Atelier zog neben Auftraggebern auch zahlreiche Schüler an, darunter Alexandre Calame, mit dem ihn eine lebenslange Freundschaft verband. Diday wurde berühmt durch die romantische Stimmung seiner Gebirgslandschaften, in denen Detailrealismus und dekorative Grosszügigkeit der Komposition harmonisch miteinander verbunden sind.
Das vorliegende Gemälde ist vor dem Hintergrund der Bedeutung der Unspunnenwiese und des nur alle paar Jahrzehnte stattfindenden Unspunnenfestes für die in ganz Europa geschätzte Lebensweise der Älpler und Sennen entstanden und verbindet romantische Idealisierung der Volkskultur mit eindrücklicher Landschaftsdarstellung.
| Estimation | CHF | 45'000 |
| EUR | 49'450 | |
| USD | 56'250 | |
| Adjugé | CHF | 40'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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