Das Rosenhorn mit Berner Oberländer Alpengipfeln.
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. 1945 u.r., verso num. 757,
97x130,5 cm
Nach erfolgreichem ersten Zeichenunterricht bei dem Neuenburger Aquarellisten Paul Bouvier ging Charles L'Eplattenier, Spross einer bäuerlichen Familie, 1890 zu einer Tante nach Budapest, wo er für drei Jahre die Kunstgewerbeschule besuchte. Ein Stipendium des Kantons Neuenburg ermöglichte es ihm 1896, seine Studien an der Pariser Ecole des Beaux-Arts fortzusetzen. Im Alter von 23 Jahren wurde er bereits zum Professor an der Ecole d'Art de La Chaux-de-Fonds ernannt, 1903-14 leitete er das Institut. Neben seiner Lehrtätigkeit machte er sich einen Namen als Bildhauer, Architekt und Illustrator sowie Vordenker neuer Verbindungen zwischen Kunst, Handwerk und Industrie. In der Malerei stand die Landschaft für ihn stets an erster Stelle. Mit Vorliebe wählte er Motive aus der näheren Umgebung so malte er wiederholt Landschaften des Jura, insbesondere Gegenden am Doubs.
Beim vorliegenden grossformatigen Gemälde aus dem vorletzten Schaffensjahr des Künstlers sind die Berner Alpen rings um das zentrale Rosenhorn, das Gstellihorn, der Dossen, das Wetterhorn und davor der Roselauigletscher sowie die Engelhörner majestätisch ins Bild gesetzt.
| Estimation | CHF | 20'000 |
| EUR | 21'978 | |
| USD | 25'000 | |
| Adjugé | CHF | 24'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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