Winterlandschaft mit Chalet unter blauem Himmel.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r.,
31x41 cm
Schon während seiner Gymnasialzeit erhielt Max Buri bei Paul Volmar in Bern privaten Zeichenunterricht. Als die Familie 1885 nach Basel umzog, setzte er seine Ausbildung bei Fritz Schider fort. 1886 trat er in die Münchener Kunstakademie ein, wechselte aber bereits im folgenden Jahr in die Privatschule des ungarischen Malers Simon Hollósy. Auf der III. Internationalen Kunstausstellung 1888 im Münchener Glaspalast lernte er die moderne französische Freiluftmalerei kennen. Ein Jahr später reiste er selbst nach Paris, besuchte die Weltausstellung, und trat als Schüler von Jules Lefebvre und Adolphe Bouguereau in die Académie Julian ein. 1893 ging er zurück nach München und arbeitete zwei Jahre als Schüler des Malerfürsten Albert von Keller. 1899 liess er sich mit seiner Frau in Luzern nieder, doch erst der Umzug nach Brienz 1903 schuf jene Stabilität der äusseren Verhältnisse, die es Buri erlaubten, die Summe seiner Erfahrungen zu ziehen und den eigenen Stil zu festigen. Zwischen 1900 und 1915 entstanden seine Hauptwerke, was ihm die Bezeichnung "Maler von Brienz". einbrachte. 1912 richtete man ihm im Salon von Neuchâtel einen eigenen Saal ein, und auch jenseits der Schweizer Grenzen wurde sein Name durch Auszeichnungen auf grossen Ausstellungen, darunter in München und Rom, weithin bekannt. War Buri in erster Linie Figuren- und Bildnismaler, der sich meisterhaft auf die Charakterisierung der Porträtierten und ihrer Beziehung zueinander verstand, so schuf er daneben eine Reihe prachtvoller Landschaften.
Die vom Kontrast des blauen Himmels und dem Weiss des Schnees dominierte Farbigkeit verleiht der durch dynamische Diagonalen organisierten Partie aus der Brienzer Umgebung die Buris Malerei kennzeichnende Frische und Klarheit.
| Estimation | CHF | 15'000 |
| EUR | 16'483 | |
| USD | 18'750 | |
| Adjugé | CHF | 13'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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