"L′attraction mysterieuse".
Mischtechnik auf Hpl.,
sig. u. dat. 1944 u.r., verso a. Etikette betitelt,
168x118,5 cm
Der Pfarrerssohn Louis Rivier erhielt seine erste künstlerische Ausbildung beim Neuenburger Maler Paul Robert, ehe er 1904-1906 die Académie Julian in Paris besuchte. Nach der Rückkehr in die Schweiz unterhielt er bis in die 1930er Jahre ein Atelier in Jouxtens. Daneben unternahm er Studienreisen nach Florenz und Belgien. 1931-1936 arbeitete er zeitweilig in einem Pariser Atelier und übersiedelte dann nach Rom. Von dort kehrte er bei Kriegsbeginn zurück und liess sich schliesslich mit seiner Familie auf Schloss Mathod, einem Besitz seiner Frau, Julie de Rham, nieder. Im Zentrum seines Schaffens, das Ölgemälde, Glasmalereien und Wandbilder umfasst, standen allegorische Figurenkompositionen sowie Themen des Alten und Neuen Testaments. Häufig entstanden diese Werke im Auftrag protestantischer Kirchen der Westschweiz. Rivier schuf eine Synthese aus der von ihm bewunderten italienischen und niederländischen Frührenaissancemalerei und einer modernen, naturalistischen Figurenauffassung. 1949 gewann Louis Rivier im Salon de la Société des Artistes Français eine Goldmedaille.
Beim angebotenen, bezüglich Grösse und Qualität bestechenden Gemälde handelt es sich um eine typische Komposition von Louis Rivier, in der sich bäuerliche mit christlichen Motiven paaren. Dargestellt sind inmitten spielender Kinder Maria als Bauersfrau, das Jesuskind auf dem Kissen und der kindliche Johannes der Täufer.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
Nous acceptons les offres écrites ou téléphoniques à l'aide du login, par email (info@dobiaschofsky.com) ou par courrier.
Ou misez en direct avec notre partenaire. Plus d'informations vous trouvez ici
