"Coteaux de Mustapha".
Öl auf Lwd., auf Mkt.,
sig. u.l., verso a. Etikette dat. 1924 u. betitelt,
22x27 cm
Provenienz: Galerie Druet, Paris, Nr. 12799.
Albert Marquet kam mit Fünfzehn nach Paris und lernte bald den etwas älteren Henri Matisse kennen, mit dem ihn eine intensive Freundschaft verband. Die beiden wurden 1897 in die Klasse von Gustave Moreau aufgenommen und arbeiteten gemeinsam an den Dekorationen für den Grand Palais der Pariser Weltausstellung von 1900. Marquet wurde mit seiner dekorativen, akzentuierten Farbigkeit zu einem Wegbereiter des Fauvismus und zusammen mit Derain, Vlaminck und seinem Freund Matisse, mit denen er 1905 am Salon d′Automne teilnahm, zu einem wichtigen Vertreter dieser Stilrichtung. 1905 unternahm er Reisen nach Deutschland, Holland, Russland und Skandinavien. Neben Landschaften schuf er zahlreiche Städtebilder, oft in Verbindung mit Hafenansichten. Nach zahlreichen kürzeren Aufenthalten in Nordafrika liess er sich 1940 für fünf Jahre in Algier nieder, und seine letzten zwei Lebensjahre verbrachte er in Paris.
Das angebotene, wohl während eines nordafrikanischen Kurzaufenthaltes entstandene Gemälde "Coteaux de Mustapha", das die Hügel der eleganten Villenvorstadt von Algier festhält, zeugt von Marquets Fähigkeit, Lichtreflexe in eine farbintensive und plastische Darstellung überführen zu können.
| Estimation | CHF | 36'000 |
| EUR | 39'560 | |
| USD | 45'000 | |
| Adjugé | CHF | 24'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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