Hafenpartie von Honfleur mit Seglern.
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)28 u.l.,
33x50,5 cm
Literatur: Denise Bazetoux, Maximilien Luce. Catalogue raisonné de l′oeuvre peint, Paris 1986, Bd. II, S. 435, Nr. 1797 (dort betitelt "Honfleur", mit Abbildung).
Nach einer Lehre als Holzschneider erweiterte Luce seine künstlerischen Fähigkeiten mit einem Studium der Radierkunst an der Académie Suisse und fand Kontakt zu Lehrern wie Eugène Froment und Camille Pissarro sowie zu dessen Sohn Lucien. Mit letzterem gehörte er zu den Gründern der Künstlerkolonie von Lagny. Von den Ideen des Anarchismus begeistert, trat er 1887 der Société des Artistes Indépendants bei. 1894 von einer Haftstrafe bedroht, flüchtete er nach Belgien, um später nach Rolleboise zu ziehen. Mit Georges Seurat und seinem Freund Paul Signac gehört er zu den bedeutenden Vertretern des Neoimpressionismus. Sein umfangreiches Werk beinhaltet zahlreiche Landschaftsdarstellungen, aber auch Stadtansichten von Paris und Darstellungen aus dem Alltagsleben einfacher Leute.
Beim vorliegenden Gemälde hat Maximilien Luce Fischer bei der Arbeit im Hafenbecken der normannischen Stadt Honfleur in farbenprächtiger Manier in Szene gesetzt.
| Estimation | CHF | 24'000 |
| EUR | 26'373 | |
| USD | 30'000 | |
| Adjugé | CHF | 22'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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