Bassin du Doubs au printemps.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r. u. dat. 1933 u.l.,
97x147 cm
Nach erfolgreichem erstem Zeichenunterricht bei dem Neuenburger Aquarellisten Paul Bouvier ging Charles L′Eplattenier, Spross einer bäuerlichen Familie, 1890 zu einer Tante nach Budapest, wo er für drei Jahre die Kunstgewerbeschule besuchte. Ein Stipendium des Kantons Neuenburg ermöglichte es ihm 1896, seine Studien an der Pariser Ecole des Beaux-Arts fortzusetzen. Im Alter von 23 Jahren wurde er bereits zum Professor an der Ecole d′Art de La Chaux-de-Fonds ernannt, und 1903-1914 leitete er dieses Institut. Neben seiner Lehrtätigkeit machte er sich einen Namen als Bildhauer, Architekt und Illustrator sowie als Vordenker neuer Verbindungen zwischen Kunst, Handwerk und Industrie. In der Malerei stand die Landschaft für ihn stets an erster Stelle. Mit Vorliebe wählte er Motive aus der näheren Umgebung. So malte er wiederholt Landschaften des Jura, insbesondere Gegenden am Doubs.
"Bassin du Doubs au printemps" fügt sich nahtlos in die Reihe der grossformatigen Ansichten des Grenzflusses im Neuenburger Jura. Das feine Wechselspiel von Licht und Schatten und die differenzierte Farbigkeit sorgen für eine charakteristische Stimmung und verklärte Ruhe, die sich in L′Eplatteniers Kompositionen immer von Neuem bemerkbar macht.
| Estimation | CHF | 22'000 |
| EUR | 24'175 | |
| USD | 27'500 | |
| Adjugé | CHF | 32'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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