Stillleben mit Distel, Früchten und Teller.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r.,
97x130 cm
Literatur: Rudolf Frauenfelder/Walter Hess/Karl Mannhart, Max Gubler. Katalog der Gemälde, 3 Bde., hrsg. v.d. Eduard, Ernst und Max Gubler-Stiftung, Zürich 1977, Band 3: 1949-1957, Nr. 1813 (mit Abbildung).
Das angebotene Gemälde wird ins Jahr 1954 datiert.
Bereits im Knabenalter zeigte sich Max Gubler bei Besuchen öffentlicher und privater Kunstsammlungen beeindruckt von den Werken moderner Künstler, besonders von Ferdinand Hodler, Cuno Amiet, Giovanni Giacometti und Vincent van Gogh. Handwerkliche Grundlagen des Malerberufes erlernte er bei seinem Vater, dem Dekorationsmaler und Restaurator Heinrich Eduard Gubler. Nach einem Berlinaufenthalt bezog er 1922 ein Atelier in Zürich. Zu seinen grössten Erfolgen zählten eine grosse Ausstellung 1951 in der Kunsthalle Bern, die Teilnahme an der Biennale von Venedig 1952 und die Retrospektive 1952/53 im Zürcher Kunsthaus.
Das vorliegende Gemälde gehört zu einer Gruppe motivisch ähnlicher Stillleben, die Max Gubler 1954 in grosser Dichte geschaffen hat und die seine Faszination für Volkskunst verraten. Gublers Sammlung von über 300 ethnografischen Objekten gründet in seiner Bekanntschaft mit dem Volkskunde-Experten Emil Storrer.
| Estimation | CHF | 30'000 |
| EUR | 32'967 | |
| USD | 37'500 | |
| Adjugé | CHF | 16'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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