Abstrakte Komposition.
Kohle- und Farbstift-Zeichnung,
sig. u. dat. (19)68 u.r.,
42x32 cm
Ausstellung: Estève, Dessins 1960-1971, Galerie Claude Bernard, Paris, März bis April 1972, Nr. 31.
Maurice Estève begann schon als Elfjähriger zu malen. Prägende Eindrücke für den Heranwachsenden waren die regelmässigen Besuche des Louvre, die Entdeckung der Malerei Paul Cézannes 1919 und ein einjähriger Aufenthalt in Barcelona Anfang der 1920er Jahre. Nach Paris zurückgekehrt, geriet er 1927/28 unter den Einfluss des Surrealismus. 1929 nahm er am Salon des Surindépendants teil, im Jahr darauf fand seine erste Einzelausstellung in der Galerie Yvangot statt. In den folgenden Jahrzehnten weitete sich das Feld der künstlerischen Tätigkeit von Estève immer mehr; er schuf Lithografien, Entwürfe für Tapisserien und Glasmalereien, Zeichnungen und Aquarelle. Nachdem er bis 1948 vorwiegend gegenständlich gearbeitet hatte, näherte er sich danach schrittweise der Abstraktion an.
Das hier vorgelegte Werk von Estève wird aus geometrischen Formen mit weichen, fast biomorphen Rändern gebildet. Zwischen dem dunklen Kohlegerüst fügte der Künstler Farbfelder ein. Maurice Estève gehört zu den bedeutenden Vertretern der ungegenständlichen Malerei. Diese Künstler, die nach Ende des Zweiten Weltkrieges in Paris gearbeitet haben, werden unter dem Namen "Ecole de Paris" zusammengefasst.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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