"Ascona-Landschaft".
Aquarell und Kreide-Zeichnung,
verso a. Etikette betitelt,
56,5x75,5 cm
Nachlassstempel Christian Rohlfs, unterschrieben von Helene Rohlfs.
Der Zufall wollte es, dass Christian Rohlfs als Kind infolge eines Beinbruches während zwei Jahren an ein Krankenlager gebunden war und dort das Zeichnen entdeckte. Sein Arzt erkannte und förderte das Talent des Knaben. Später begann Christian Rohlfs ein Kunststudium in Weimar, unterbrochen von einer Beinamputation. Ab 1884 war er als freischaffender Künstler tätig und wandte sich den Impressionisten zu, deren Werke in der Residenzstadt erstmals 1890 zu sehen waren. 1901 zog er nach Hagen. In dieser Zeit rückten Stadtansichten und Landschaften motivisch in den Mittelpunkt. Ab 1910 ist der Künstler eindeutig dem deutschen Expressionismus zuzuordnen. Als unfreiwilliger Teilnehmer der Ausstellung "Entartete Kunst" 1937 wurden zahlreiche Werke von Rohlfs konfisziert. Er erhielt Ausstellungs- und Malverbot und wurde einen Tag vor seinem Tod aus der Preussischen Akademie der Künste in Berlin ausgeschlossen.
Das vorliegende Werk entstand wohl um 1932/33 und zeigt den Lago Maggiore bei Ascona samt Bergkulisse in typisch expressionistischer Manier.
| Estimation | CHF | 28'000 |
| EUR | 30'769 | |
| USD | 35'000 | |
| Adjugé | CHF | 28'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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