Etude pour "L′automne".
Öl auf Lwd.,
54x73 cm
Literatur: Valentina Anker, Alexandre Calame. Vie et oeuvre: Catalogue raisonné de l′oeuvre peint, Fribourg 1987, S. 390f., Nr. 410 (mit Abbildung).
Alexandre Calame war zunächst nicht für den Künstlerberuf bestimmt, obwohl er nach dem frühen Tod des Vaters Schweizer Veduten kolorieren musste, um sich und seiner Mutter den Lebensunterhalt zu verdienen. Mit vierzehn Jahren kam er als Lehrling in ein Genfer Bankhaus. Der Direktor des Unternehmens, der zugleich Calames Vormund war, erkannte die künstlerische Begabung des Knaben und stellte ihn François Diday vor, in dessen Atelier er 1829 eintrat. Dort machte er rasch Fortschritte und entschloss sich bereits nach drei Monaten, das Bankgeschäft aufzugeben und sich ganz der Malerei zu widmen. Calame wurde zu einem der bedeutendsten Schweizer Landschaftsmaler, der die verschiedenen Stimmungen und Lichtverhältnisse, aber auch die majestätische Grösse und unbezähmbare Wildheit der Alpenwelt wie kaum ein anderer darzustellen wusste.
Das vorliegende Werk ist eine von fünf bekannten Studien für das 1851 entstandene Gemälde "L′automne", das sich heute in der Sammlung des Musée d′Art et d′Histoire in Genf (Inv.-Nr. 1873-11) befindet. Die Studie wird von Valentina Anker in die Jahre 1850/51 datiert.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 8'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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