"Stehender Akt (an der Quelle)".
Öl auf Lwd.,
verso a. Etikette betitelt,
54x33 cm
Provenienz: Galerie Neupert, Zürich, Nr. 797.
Frédéric Auguste Dufaux gehörte einer Künstlerfamilie an. Sein gleichnamiger Vater war Bildhauer und sein Sohn Henri Maler. Er besuchte die Ecole des Beaux-Arts in Genf und war dort zusammen mit Ferdinand Hodler Schüler von Barthélémy Menn. Danach setzte er seine Studien an der Accademia in Florenz und im Atelier von Luigi Rubio, einem mit seinem Vater befreundeten Maler, fort. Von 1876 bis 1891 lebte er in Paris, wo er durch seine Frau Noémie de Rochefort-Lurçat Eingang in die gehobene Gesellschaft der Stadt fand. Dort knüpfte er Kontakte zu Rodin und Manet. Nach Studienreisen, die ihn 1883/84 nach Algerien und 1888/89 nach Ägypten führten, kehrte er 1891 nach Genf zurück.
Das Motiv des hell herausgehobenen Aktes mit der Quelle zeugt vom Einfluss des französischen Orientalismus und empfing seine direkte Inspiration von Jean-Auguste-Dominique Ingres Gemälde "La Source" aus dem Jahr 1856. In Analogie zu diesem könnte es sich bei der dargestellten Frau um eine Quellnymphe handeln.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 10'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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