Sommerliche Meeresbucht mit Schiffen.
Tuschfeder, aquarelliert,
sig. u.r.,
19x28 cm (LM)
Vertikale Falzspur.
Albert Marquet kam mit Fünfzehn nach Paris und lernte bald den etwas älteren Henri Matisse kennen, mit dem ihn eine intensive Freundschaft verband. Die beiden wurden 1897 in die Klasse von Gustave Moreau aufgenommen und arbeiteten gemeinsam an den Dekorationen für den Grand Palais der Pariser Weltausstellung von 1900. Marquet wurde mit seiner dekorativen, akzentuierten Farbigkeit zu einem Wegbereiter des Fauvismus und zusammen mit Derain, Vlaminck und seinem Freund Matisse, mit denen er 1905 am Salon d′Automne teilnahm, zu einem wichtigen Vertreter dieser Stilrichtung. 1905 unternahm er Reisen nach Deutschland, Holland, Russland und Skandinavien. Neben Landschaften schuf er zahlreiche Städtebilder, oft in Verbindung mit Hafenansichten. 1940-1945 lebte er in Algier, und seine letzten zwei Lebensjahre verbrachte er in Paris.
Das angebotene Werk zeugt von Marquets Fähigkeit, mittels weniger Striche und unter Verwendung einer stark beschränkten Farbpalette eine Darstellung von hoher Plastizität und Aussagekraft zu erzielen.
| Estimation | CHF | 13'000 |
| EUR | 14'285 | |
| USD | 16'250 | |
| Adjugé | CHF | 4'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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