"Le guitariste".
Öl auf Lwd.,
sig. o.r., verso a. Etikette betitelt,
105x65 cm
Der aus dem Pariser Montmartre stammende Künstler Gen Paul begann nach dem Tod seines Stiefvaters, kaum zehnjährig, eine Ausbildung als Kunsthandwerker. Im Ersten Weltkrieg verlor er als Soldat ein Bein. Sein Frühwerk ist stark vom Einfluss seiner Freunde de Vlaminck, Utrillo und Frank-Will geprägt. Daneben ist in Gen Pauls Schaffen auch eine auf Toulouse-Lautrec und die Alten Meister wie Goya, Velázquez und El Greco zurückgehende Dynamik spürbar. Die 1920er Jahre bildeten eine künstlerisch ergiebige Periode, und 1928 wurde er zusammen mit Picasso und Soutine ausgestellt. Als eine Vorwegnahme des Action Painting kennzeichnen energische Pinselstriche, raffinierte Perspektiven und Diagonalen sein Werk, das sich auf einem schmalen Grat zwischen Abstraktion und Realismus bewegt. Im Gegensatz zu den Werken zeitgenössischer Expressionisten war sein Schaffen von Lebensfreude und Optimismus geprägt. Erst die Abhängigkeit vom Alkohol verdüsterte seine Palette.
| Estimation | CHF | 28'000 |
| EUR | 30'769 | |
| USD | 35'000 | |
| Adjugé | CHF | 38'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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