"Kuh im Stall".
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. 1858 u.l., verso a. Ausstellungs-Etikette
betitelt, 57,5x79 cm
Stellenweise minimes Craquelé.
Ausstellung: Hundertjahr-Ausstellung Rudolf Koller, Kunsthaus Zürich, 9. Dezember 1928 - 20. Januar 1929, S. 6, Nr. 54.
Rudolf Koller begann seine künstlerische Ausbildung 1843-1845 bei Jakob Schweizer, Rudolf Obrist und Johann Jakob Ulrich, dem er entscheidende Anregungen verdankte. Nach einem Studienaufenthalt auf den Gestüten des württembergischen Königs reiste er in Begleitung Arnold Böcklins über Brüssel nach Antwerpen und Paris. Er besuchte wiederholt den Louvre, lernte aber auch die Werke moderner Tiermaler wie Rosa Bonheur und Constant Troyon kennen. 1848 kehrte er nach Zürich zurück, ging jedoch bereits im folgenden Jahr nach München, wo er die Bekanntschaft mit Johann Gottfried Steffan und Friedrich Voltz machte. 1851 liess er sich endgültig in seiner Heimatstadt nieder. 1862 erwarb er das Haus "Zur Hornau" im heutigen Zürcher Seefeld-Quartier, wo er bis zu seinem Tod wohnte, arbeitete und Tiere hielt. Koller, dessen Name untrennbar mit der berühmten "Gotthardpost" verbunden ist, gilt als bedeutendster Schweizer Tiermaler überhaupt.
Das Gemälde "Kuh im Stall" zeugt vom Bestreben des Künstlers, die Tierwelt und namentlich die Wiederkäuer anatomisch präzise und nicht in idealisierender Weise wiederzugeben.
| Estimation | CHF | 14'000 |
| EUR | 15'384 | |
| USD | 17'500 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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