"Les Sirènes".
Öl auf Lwd.,
verso mgr., dat. 1945, betitelt u. num. 225,
90x116 cm
Dazu: Passende Aquarell-Studie "Ulysse et les sirènes", 19,5x27 cm (LM).
Nach erfolgreichem erstem Zeichenunterricht beim Neuenburger Aquarellisten Paul Bouvier ging Charles L′Eplattenier, Spross einer bäuerlichen Familie, 1890 zu einer Tante nach Budapest, wo er für drei Jahre die Kunstgewerbeschule besuchte. Ein Stipendium des Kantons Neuenburg ermöglichte es ihm 1896, seine Studien an der Pariser Ecole des Beaux-Arts fortzusetzen. Im Alter von 23 Jahren wurde er bereits zum Professor an der Ecole d′Art de La Chaux-de-Fonds ernannt, und 1903-1914 leitete er dieses Institut. Neben seiner Lehrtätigkeit machte er sich einen Namen als Bildhauer, Architekt und Illustrator sowie als Vordenker neuer Verbindungen zwischen Kunst, Handwerk und Industrie. In der Malerei stand die Landschaft für ihn stets an erster Stelle. Mit Vorliebe wählte er Motive aus der näheren Umgebung. So malte er wiederholt Landschaften des Jura, insbesondere Gegenden am Doubs.
Das angebotene Gemälde befasst sich mit dem mythologischen Thema der Sirenen, das auf die Irrfahrt des Odysseus in Homers Odyssee zurückgeht. In farbenprächtiger Umgebung dominieren die drei aufgrund ihres betörenden Gesanges verführerischen Fabelwesen den Vordergrund, während der Maler den am Mast seines eigenen Bootes gefesselten Protagonisten kaum erkennbar in den Hintergrund verbannt.
| Estimation | CHF | 22'000 |
| EUR | 24'175 | |
| USD | 27'500 | |
| Adjugé | CHF | 28'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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