Blumenwiese.
Acryl auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)84 M.r.,
200x308 cm, ungerahmt
Samuel Buri wuchs in Täuffelen am Bielersee und in Basel auf. Im Winter 1952/53 nahm er erstmals an der jährlichen Weihnachtsausstellung der Basler Kunsthalle teil. Unter dem Einfluss von Arnold Rüdlinger, der als Leiter der Kunsthallen Bern (1946-1955) und Basel (1955-1967) den amerikanischen Expressionismus und den europäischen Tachismus sowie das Informel in der Schweiz salonfähig gemacht hatte, löste sich Buri von der traditionellen Malerei - ein Bestreben, das durch die Begegnung mit Sam Francis Mitte der 1950er Jahre noch bestärkt wurde. Zu einer Wiederaufnahme des Gegenständlichen in Buris Werk kam es erst anfangs der 1960er Jahre. Die knapp zehnjährige Niederlassung im burgundischen Givry markierte den Beginn einer neuen Schaffensphase, in der sich der Künstler vermehrt mit der Natur auseinandersetzte. In der Folge kreierte Buri ausgesprochen malerische und farbenfroh-poppige Werke.
Beim angebotenen, grossformatigen Gemälde isolierte Samuel Buri ein Stück blumendurchwirkte Wiesmatte und bannte es als grafisch gestaltetes Muster mit abstrakt-ornamentalen Formen auf die Leinwand. Auf diese Weise entstand ein Wechselspiel von Formen und Farben, die das Auge des Betrachters im Sinne von Henri Matisses «Joie de vivre» herausfordern.
| Estimation | CHF | 25'000 |
| EUR | 27'472 | |
| USD | 31'250 | |
| Adjugé | CHF | 40'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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