"Man muss es nicht nur negativ sehen".
Öl, Kunstharz und vernis fer forgé auf Nepalpapier, auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)80 u.r., verso a. Etikette betitelt,
94,5x66 cm
Provenienz: Galerie zem Specht, Basel, Nr. 29/KB 83; Privatbesitz, Schweiz.
Lenz Klotz wuchs in Malans bei Chur auf und wurde zunächst Lehrer. Später nahm er Zeichenunterricht bei Tino Nigg und Emil Hungerbühler, gefolgt 1945 vom Besuch der Basler Kunstgewerbeschule. Klotz′ Arbeiten der 1950er und 1960er Jahre charakterisieren sich durch dichte zeichnerische Gespinste über meist grauem oder ockerfarbenem Grund. Linearität bildete dabei das zentrale stilistische Gestaltungsmittel. Später wandte er sich dem Tachismus zu, und zu Beginn der 1970er Jahre entstand die Werkgruppe der so genannten Sehkarten. Das Oeuvre von Lenz Klotz umfasst neben Malerei auch Zeichnungen, Bronzeskulpturen und druckgrafische Erzeugnisse.
Der Titel des angebotenen Gemäldes "Man muss es nicht nur negativ sehen" ist eine sprachlich-symbolische Anspielung auf das Schwarz-Weiss-Denken und findet seinen künstlerischen Niederschlag in der Verwendung sich gegenüber liegender, schwarzer und weisser Flächen in einer linearen Struktur.
| Estimation | CHF | 9'500 |
| EUR | 10'439 | |
| USD | 11'875 | |
| Adjugé | CHF | 9'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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