Well- und Wetterhorn von Rosenlaui aus.
Öl auf Lwd.,
73,5x66 cm
Stellenweise etwas Craquelé sowie minimer Farbverlust.
Provenienz: Privatbesitz, Schweiz.
Expertisen: Max Huggler, 22. Dezember 1969; Valentina Anker, Bernex, 1. November 2010; Frau Valentina Anker hat das vorliegende Gemälde persönlich in Bern begutachtet.
Alexandre Calame war zunächst nicht für den Künstlerberuf bestimmt, obwohl er nach dem frühen Tod des Vaters Schweizer Veduten kolorieren musste, um sich und seiner Mutter den Lebensunterhalt zu verdienen. Mit 14 Jahren kam er als Lehrling in ein Genfer Bankierhaus. Der Direktor des Unternehmens, der zugleich Calames Vormund war, erkannte die künstlerische Begabung des Knaben und stellte ihn François Diday vor, in dessen Atelier er 1829 eintrat. Dort machte er rasch Fortschritte und entschloss sich bereits nach drei Monaten, die kaufmännische Laufbahn aufzugeben und sich ganz der Malerei zu widmen. Calame avancierte zu einem der bedeutendsten Schweizer Landschaftsmaler, der die verschiedenen Stimmungen und Lichtverhältnisse, aber auch die majestätische Grösse und unbezähmbare Wildheit der Alpenwelt wie kaum ein anderer darzustellen wusste.
Ansichten des Wetterhorns tauchen in Calames Werk erstmals 1839 auf. Der Künstler bediente sich in seiner zwischen 1839 und 1841 entstandenen Landschaft eines fast schon klassischen Vedutenthemas, das er in eine erhabene und stimmungsvolle Komposition umsetzte.
| Estimation | CHF | 48'000 |
| EUR | 52'747 | |
| USD | 60'000 | |
| Adjugé | CHF | 40'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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