Stillleben mit Nelken in einer Kupferkanne.
Öl auf Lwd.,
sig. u.l.,
48x46 cm
Provenienz: Galerie Moos, Genève, Nr. 4200.
Nach Abschluss einer Gipser- und Malerlehre belegte François Emile Barraud ab 1911 an der Ecole d′art appliqué seiner Geburtsstadt Abendkurse im Zeichnen und Modellieren. 1922 betätigte er sich als Handwerker in Reims und siedelte 1924 nach Paris über, um im Louvre zu studieren. Es folgten Aufenthalte in Reims, Leysin, Vevey und La Chaux-de-Fonds. Nach einer erfolgreichen Ausstellung in der Galerie Moos liess er sich 1931 in Genf nieder. Sein von schweren Krankheiten gezeichnetes kurzes Leben fand bereits drei Jahre später ein Ende. Barrauds Oeuvre beschränkte sich auf einen kleinen Themenkreis - Bildnisse, darunter Selbstporträts und Doppelbildnisse von sich und seiner Frau, Akte, Stillleben und vereinzelt Landschaften. Durch präzise Zeichnung und klare, glatt aufgetragene Farben erzielte er einen hohen Grad an Realismus. (Vgl. Corinne Charles, Biographie François Barraud, in: François Barraud und seine Brüder, Ausstellungskatalog, Kunstmuseum Winterthur & Musée des Beaux-Arts, La Chaux-de-Fonds 2005, S. 208.)
Wie beim vorliegenden Werk zeigte der Künstler in seinen Stillleben eine Vorliebe für die kontrastreiche Verbindung von zarten, feinstieligen Blumen mit behäbigen Metallgefässen.
| Estimation | CHF | 9'500 |
| EUR | 10'439 | |
| USD | 11'875 | |
| Adjugé | CHF | 9'500 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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