Ziegenhirten am Flussufer.
Öl auf Lwd.,
sig. u.r., verso a.d. Keilrahmen Nachlass-Siegel,
58,5x103 cm
Stellenweise etwas Craquelé.
Das angebotene Gemälde ist beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaften registriert (Kontroll-Nr. 19′730).
Karl Girardet wuchs als Sohn des Malers und Lithografen Charles-Samuel Girardet in Neuchâtel auf. 1822 ging er mit seinem Vater nach Paris, wo er später in das Atelier von Léon Coignet eintrat. Während eines Studienaufenthaltes in der Schweiz 1833-1835 machte er die Bekanntschaft von Maximilien de Meuron, der ihm eine Reihe von Aufträgen vermittelte. 1836-1870 war er fast jedes Jahr im Pariser Salon vertreten, anfänglich mit Genrebildern, später vermehrt mit Alpenlandschaften. Daneben machte sich der vielseitige Künstler einen Namen als Illustrator und Historienmaler. 1842 bereiste er Ägypten und Italien, und 1848 verlegte er seinen Wohnsitz aufgrund der Revolutionswirren für mehrere Jahre nach Brienz. Stimmungsvolle, idyllische Landschaftsbilder machten Girardet zu einem der gefragtesten Schweizer Künstler seiner Zeit.
Das angebotene Werk präsentiert einen Schweizer Landschaftsausschnitt in romantischer Manier und besticht durch seine malerischen Qualitäten.
| Estimation | CHF | 28'000 |
| EUR | 30'769 | |
| USD | 35'000 | |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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