Le Léman depuis les environs de Vevey.
Öl auf rent. Lwd.,
sig. u. dat. 1878 u.r.,
42,5x111 cm
Stellenweise etwas schwundrissig.
Der aus einer wohlhabenden Händler- und Handwerkerfamilie stammende François Bocion erhielt ersten Zeichenunterricht bei Christian Gottlieb Steinlen an der Ecole Moyenne in Vevey, anschliessend beim französischen Landschaftsmaler François Bonnet in Lausanne. Im Herbst 1845 reiste er nach Paris, wo er bis 1847 in den Ateliers von Louis-Aimé Grosclaude und Charles Gleyre arbeitete. Malte er anfangs vor allem Historienbilder, wechselte er schon bald zur Landschaftsmalerei. Seelandschaften bildeten fortan das zentrale Thema seines Schaffens. 1849 nahm Bocion eine Stelle als Zeichenlehrer an der Ecole Moyenne et Industrielle im heimatlichen Lausanne an, die er bis an sein Lebensende innehatte. In den folgenden Jahrzehnten partizipierte er an zahlreichen Ausstellungen in der Schweiz und wirkte im Vorstand der Société vaudoise des Beaux-Arts, als Jurymitglied der Exposition municipale des Beaux-Arts in Genf und als Mitglied der Eidgenössischen Kunstkommission. Internationalen Bekanntheitsgrad erlangte Bocion durch seine lichterfüllten, stimmungsvollen und lebensnahen Landschaften des Genfersees.
Die angebotene, aus der Froschperspektive panoramaartig komponierte Ansicht des Genfersees mit den Dents du Midi besticht durch ihre subtilen Farbnuancen und den Kontrast zwischen monumentaler Bergwelt und bewusst kleinformatiger Wiedergabe der Staffagefiguren.
| Estimation | CHF | 65'000 |
| EUR | 71'428 | |
| USD | 81'250 | |
| Adjugé | CHF | 190'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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