"Selbstbildnis".
Öl auf Lwd.,
sig. u.l., dat. 1918 u. bez. "Paris" o.l., verso a. Etikette
betitelt, 73x60 cm
Provenienz: Sammlung Braunschweig, Zürich; Heinrich Wipf, Zollikon; Privatbesitz, Westschweiz.
Das angebotene Gemälde ist registriert beim Schweizerischen Institut für Kunstwissenschaften (Kontroll-Nr. 15′720).
Ausstellung: Wilhelm Gimmi, Kunsthaus Zürich, 1. Dezember 1956 - 13. Januar 1957.
Literatur: Georges Peillex, Catalogue raisonné des peintures, Zürich, o.J. (1978), S. 49, 189, Nr. 145 (mit Abbildung).
Nach dem Besuch des Lehrerseminars Küsnacht und der Kunstgewerbeschule Zürich ging Wilhelm Gimmi 1908 nach Paris, wo er drei Jahre an der Académie Julian studierte, die grossen Museen besuchte und sich mit den modernen Kunstströmungen auseinandersetzte. 1910 gründete er zusammen mit Klee, Arp und anderen Künstlern den "Modernen Bund". 1919 stellte er erstmals im Salon d′Automne aus, seit 1920 auch im Salon des Indépendants. 1940 musste er Frankreich aufgrund des Zweiten Weltkrieges verlassen, kehrte anschliessend in die Schweiz zurück und liess sich in Chexbres nieder, wo er fortan abseits der avantgardistischen Strömungen arbeitete.
Beim vorliegenden Gemälde, das der Maler - wie oft bei seinen Selbstporträts - als Halbfigur im Halbprofil komponiert hat, stellt er sich, am Beginn einer verheissungsvollen Karriere stehend, selbstbewusst und mit der von ihm geschätzten Pfeife dem Betrachter entgegen.
| Estimation | CHF | 15'000 |
| EUR | 16'483 | |
| USD | 18'750 | |
| Adjugé | CHF | 10'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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