"Lever de soleil sur Cully II".
Öl auf Lwd.,
sig. u.l., verso num. 536 u. a. Etikette bez. "Paysage
Vaudois", 46x55 cm
Provenienz: Galerie Paul Vallotton, Lausanne, Nr. 73′826.
Literatur: Madeleine Bariatinsky, Catalogue des peintures de R. Th. Bosshard 1889-1960, S. 10, Nr. 536. Beilage zu: Romain Goldron/Madeleine Bariatinsky, Rodolphe-Théophile Bosshard. Peintures, dessins, poèmes et textes, Lausanne 1962.
Im Alter von 18 Jahren begab sich Rodolphe Théophile Bosshard nach Genf, um an der Ecole des Beaux-Arts Malerei zu studieren und sich im Modellieren unterrichten zu lassen. 1910 reiste er erstmals nach Paris, wo er Kurse an der Académie de la Grande Chaumière belegte und zusammen mit seinem Freund Gustave Buchet den Louvre besuchte. Seine erste wichtige Ausstellung fand 1916 in der Galerie von Paul Vallotton in Lausanne statt. 1920-1924 hielt er sich erneut in Paris auf. In engem Kontakt mit Chagall, Derain, Severini, Zadkine und anderen Vertretern der Avantgarde avancierte er bald zu einem der bekanntesten Künstler der Stadt, dessen Werke zusammen mit jenen von Chagall und Picasso ausgestellt wurden. 1926 kehrte er in die Schweiz zurück, wo er sich bis 1944 in Riex und anschliessend bis zu seinem Tod in Chardonne niederliess. Die verschiedenen Anregungen, die Bosshard auf seinen zahlreichen Reisen nach Griechenland, Algerien, Italien und in andere Länder empfing, spiegeln sich in der stilistischen und thematischen Vielfalt seines Werkes wider.
Die angebotene, durch sparsame, aber intensiv wirkende Farb- und weiche Formgebung gekennzeichnete Landschaft zeugt von den kubistischen Einflüssen, die in Bosshards Oeuvre wiederholt zu finden sind.
| Estimation | CHF | 15'000 |
| EUR | 16'483 | |
| USD | 18'750 | |
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