Küstenlandschaft mit Olivenhain und Stadt.
Öl auf Lwd.,
sig. u.l.,
60x81 cm
Nicolas Gloutchenko schloss sein Studium 1924 an der Berliner Akademie der Künste ab und arbeitete ab dem Folgejahr als Maler in Paris, wo er bald das Interesse der Kritiker erregte. Orientierte sich sein Schaffen während der Berliner Zeit zumeist an der Neuen Sachlichkeit, so stand es während seines Aufenthaltes in der französischen Metropole vermehrt unter dem Einfluss postimpressionistischer Strömungen. Zu Beginn der 1930er Jahre schloss sich Gloutchenko der Bewegung unabhängiger ukrainischer Künstler an und verhalf zu einer gemeinsamen Ausstellung mit westeuropäischen Kunstschaffenden im Nationalmuseum Lemberg. Erst nach Ende des Zweiten Weltkrieges konnte der Maler in die Ukraine übersiedeln, als sein Stil dem geforderten Sowjetischen Realismus entsprach. Hier avancierte er später zu einem Protagonisten der so genannten Ukrainischen Koloristen.
Das angebotene Gemälde hält in satten Farben und pastosem Farbauftrag eine landschaftlich reizvolle Gegend fest, bei der es sich mutmasslich um eine Küstenpartie auf der ukrainischen Halbinsel Krim handelt.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
