"Grande odalisque à la cible".
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)76 u.r., verso a. Etikette betitelt,
161x129 cm
Provenienz: Galerie Octave Negru, Paris.
Paul Wunderlich besuchte zunächst die Schlosskunstschule im Eutiner Schloss. 1947 schrieb er sich an der Hamburger Kunstschule ein, wo er zusammen mit Horst Janssen und Reinhard Drenkhahn studierte und Schüler von Willi Tietze und Willem Grimm war. Anschliessend arbeitete er als Lehrbeauftragter an der Hochschule für bildende Künste in Hamburg. 1951/52 druckte er Arbeiten für Emil Nolde und Oskar Kokoschka. Seine frühen Kompositionen zeichnen sich durch Figuren vor leerem Hintergrund aus, wohingegen sich ab den 1960er Jahren vermehrt Einflüsse aus Art Déco, Jugendstil und Surrealismus bemerkbar machten. Daraufhin entwickelte er seinen ihm eigenen Stil. 1961 verlagerte er sein Schaffen nach Paris und kehrte 1963 nach Hamburg zurück, wo er Professor an der dortigen Hochschule für bildende Künste wurde. Hier entstanden erste Bronzeskulpturen, gefolgt von Werken in den 1970er Jahren, die von Wunderlichs Auseinandersetzung mit Albrecht Dürer und Salvador Dalø zeugen.
Das angebotene Werk verrät unverkennbar den Einfluss surrealistischer Kunstströmungen. Vor dem Hintergrund einer düsteren Szenerie bewegen sich die Figuren traumähnlich zwischen Objekten (Puppe und Zielscheibe) und realen Lebewesen (Frau und Raubvogel).
| Estimation | CHF | 9'500 |
| EUR | 10'439 | |
| USD | 11'875 | |
| Adjugé | CHF | 15'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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