Une ambulance internationale par un temps de neige.
Öl auf Lwd.,
sig., dat. 1872 u. gewidmet u.r.,
33x46 cm
Stellenweise minimes Craquelé.
Provenienz: Édouard Castres; Geschenk an Timothée Piguet (Konservator Musée Rath, Genf); Privatsammlung, Schweiz.
Literatur: L′Univers illustré, Paris, 15. Juni 1872 (Nr. 899), S. 376 (mit einer Reproduktion des Gemäldes); Édouard Ravel, Recueil genevois d′Art. Nos anciens et leurs oeuvres, Genf, 1903 (Nr. 3), S. 91 (mit Abbildung).
Beim angebotenen Werk handelt es sich um eine Studie zu Castres wichtigem Gemälde "Une ambulance internationale par un temps de neige", für das er auf dem Salon von 1872 die Silbermedaille erhielt. Seine Bedeutung erhält das Salongemälde durch die Tatsache, dass erstmals in der bildenden Kunst eine Ambulanz des Internationalen Roten Kreuzes dargestellt ist. Im Vordergrund links hat sich der Künstler, erkennbar an seinem markanten Bart und seinem Kepi, selbst porträtiert. Im Inneren des Wagens liegen zwei gegnerische Soldaten - ein Deutscher und ein Franzose - friedlich beieinander.
Der Weg des Salonexponates lässt sich ausgehend von der Pariser Kunsthandlung Goupil & Cie., in deren Inventarverzeichnissen das Gemälde zur Salonzeit aufgeführt ist, bis zum heutigen Standort verfolgen: Kurzzeitig war es in Besitz von Timothée Piguet, der es über Goupil an Henry Wallis von der French Gallery in London verkaufte. Von dieser hat es wohl Frederick Layton erworben und später der Layton Art Gallery im Milwaukee Art Museum vermacht.
| Estimation | CHF | 18'000 |
| EUR | 19'780 | |
| USD | 22'500 | |
| Adjugé | CHF | 26'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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