Mädchen mit Katzen.
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. 1885 o.l.,
76x59 cm
Provenienz: Georges Wenger, Lausanne (1885); Carl Grob, Zürich; A. Grob, Zürich (1931); Privatsammlung, Schweiz.
Ausstellungen: Ausstellung Albert Anker, Kunsthaus Zürich, 7. Mai - 5. Juni 1911, Nr. 43; Albert Anker (1831-1910). Jahrhundertausstellung, Kunstmuseum Bern, 20. Juni - 23. August 1931, S. 8, Nr. 84 (Abbildung Taf. XV); Anker-Ausstellung, Konolfingen, 2. - 23. Mai 1954, S. 18, Nr. 61; Albert Anker. Der Maler und sein Werk. Gemäldeausstellung aus Anlass des 75. Todestages, Sporthalle Ins, 23. März - 21. April 1985, S. 38, Nr. 192.
Literatur: Max Huggler/Hugo Wagner/Katalin von Walterskirchen, Albert Anker. Katalog der Gemälde und Ölstudien, Bern 1962, Nr. 218 (mit Abbildung); Sandor Kuthy/Therese Bhattacharya-Stettler, Albert Anker. Werkkatalog der Gemälde und Ölstudien, Basel/Bern 1995, S. 173f., Nr. 342 (mit Abbildung).
Schon während seiner Schulzeit nahm Albert Anker privaten Zeichenunterricht und begann 1851 auf Drängen des Vaters hin ein Theologiestudium in Bern, das er jedoch bereits nach zwei Jahren wieder abbrach. 1854 zog er nach Paris, um sich zum Maler ausbilden zu lassen. Hier erhielt er Unterricht vom Schweizer Klassizisten Charles Gleyre, und 1855-1860 besuchte er Kurse an der École Impériale et Spéciale des Beaux-Arts. Ab 1856 war er regelmässig in den Turnus-Ausstellungen des Schweizerischen Kunstvereins vertreten, seit 1859 auch im Pariser Salon, wo er 1866 eine Goldmedaille gewann. Im gleichen Jahr nahm er seine Tätigkeit für die Fayencefabrik der Gebrüder Deck auf. Die Sommermonate verbrachte er in Ins, die Wintermonate in Paris. In den 1880er Jahren unternahm er mehrere Italienreisen. Im Mai 1890 gab er seinen Pariser Wohnsitz auf und begann kurz darauf, im Auftrag des Neuenburger Verlegers Frédéric Zahn Illustrationen zu dessen Gotthelf-Ausgabe zu schaffen, eine Arbeit, die ihn jahrelang in Anspruch nehmen sollte. Im September 1901 erlitt er einen Schlaganfall, der seine rechte Hand weitgehend lähmte. Anker gilt als einer der bedeutendsten Schweizer Maler des 19. Jahrhunderts.
Mädchen in Begleitung von Katzen erscheinen in Ankers Oeuvre der Gemälde lediglich viermal. "Mädchen mit Katzen" ist eine dieser raren Arbeiten.
| Estimation | CHF | 1'900'000 |
| EUR | 2'087'912 | |
| USD | 2'375'000 | |
| Adjugé | CHF | 1'800'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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