"Portrait Ferruccio Busoni".
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)19 u.r., verso a. Etikette betitelt,
90x80 cm
Provenienz: N. Rauch, Paris; Irène Wolf, Bonn; Ruth Engelberts, Schweiz; Privatsammlung, Schweiz.
Ausstellungen: Exposition Mopp, Galerie Moos, Genève, 1919, Nr. 17; Ausstellung Max Oppenheimer, Mopp, Galerie Neupert, Zürich, 1920, Nr. 2; VI. Kunstschau Bund österreichischer Künstler, Wien, 1925, Nr. 14.
Literatur: Marie-Agnes von Puttkamer, Max Oppenheimer 1885-1954. Leben und malerisches Werk mit einem Werkverzeichnis der Gemälde, Wien/Köln/Weimar 1999, S. 253, Nr. 132.
Max Oppenheimer begann seine künstlerische Ausbildung 1900-1903 an der Wiener Akademie. Anschliessend studierte er bis 1906 bei Franz Thiele an der Akademie in Prag. Es folgten ausgedehnte Reisen nach Frankreich, Holland und Italien. 1908/09 nahm er an den "Kunstschauen" teil und gehörte zu den Begründern der "Neukunstgruppe". Stilistisch stand Max Oppenheimer zwischen Expressionismus, Kubismus und Futurismus. Ab 1907 näherte er sich der Wiener Avantgarde an. Neben Gustav Klimt und Egon Schiele wurde er namentlich durch Oskar Kokoschka beeinflusst. 1911 eignete er sich das Pseudonym "Mopp" an. Während des Ersten Weltkrieges hielt er sich in der Schweiz auf, pendelte später zwischen Wien und Berlin und emigrierte 1938 in die Vereinigten Staaten.
Das angebotene, wohl in Ferdinand Hodlers ehemaligem Genfer Atelier entstandene Gemälde offenbart Max Oppenheimer als hervorragenden Porträtmaler, der den Pianisten, Komponisten und Dirigenten Ferruccio Busoni (1866-1924) wiederholt auf die Leinwand bannte.
| Estimation | CHF | 75'000 |
| EUR | 82'417 | |
| USD | 93'750 | |
| Adjugé | CHF | 180'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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