Nu allongé.
Tuschpinsel-Zeichnung,
sig. u.r.,
31x49 cm (LM)
Provenienz: Privatsammlung, Paris; Privatsammlung, Westschweiz.
Seine künstlerische Ausbildung erhielt Kees van Dongen in Rotterdam. 1899 liess er sich dauerhaft in Paris nieder und beteiligte sich schon bald an verschiedenen Ausstellungen. Zunächst vom Impressionismus und Claude Monet beeinflusst, wandte sich seine Bildsprache zunehmend der glühenden Farbigkeit und dynamischen Pinselführung des Fauvismus zu. Seine Motive und Modelle suchte er unter anderem in der Artistenszene, vornehmlich zeigte er Akte von Tänzerinnen und Schauspielerinnen. 1905 schloss er sich der Gruppe im Bateau-Lavoir an, befreundete sich mit den Malern Georges Braque, Juan Gris und Pablo Picasso sowie dem Dichter und Kritiker Guillaume Apollinaire und der amerikanischen Schriftstellerin Gertrude Stein. Neben dem Erlös aus dem Verkauf seiner Bilder trug der Verkauf von satirischen Zeichnungen und die Organisation von Maskenbällen zur Finanzierung seines Lebensunterhaltes bei. 1908 schloss er einen lukrativen Vertrag mit der Galerie Bernheim-Jeune. Van Dongens Gemälde zeichnen sich durch intensive, sinnfreudige Farbwirkung und gefühlvolle Kontraste aus.
Kees van Dongen zaubert mit wenigen, stark akzentuierten Konturlinien einen einladenden Akt aufs Papier.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 23'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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