"La terre et la mer".
Öl auf Lwd.,
sig. u. dat. (19)46 u.r., verso betitelt,
116x90 cm
Provenienz: Galerie Nathan, Zürich, Nr. Lap-G-4605.
Charles Lapicque absolvierte zunächst ein Studium der Ingenieur- und Naturwissenschaften und malte nebenbei in seiner Freizeit. Unterstützt durch Jacques Lipchitz, setzte er diese Paralleltätigkeit neben seiner Arbeit bei der Stromversorgung bis 1928 fort und widmete sich anschliessend ganz der Malerei. Im Zuge der Weltwirtschaftskrise wurde er 1931 gezwungen, wieder eine Stelle als Präparator an der Sorbonne anzunehmen, die er bis 1943 behielt. Sie liess ihm jedoch genügend Freiraum für seine Lieblingsbeschäftigung. Präsentierte Lapicque anfangs seine Arbeiten noch in Gruppenausstellungen, so wurden sie ab 1929 vermehrt in Einzelausstellungen im In- und Ausland gezeigt. 1940 erreichte der von ihm entwickelte "Blaugitterstil", der figürliche und abstrakte Elemente in ein blaues Gitternetz einbindet, mit dem Gemälde "Jeanne d′Arc traversant la Loire" seinen Höhepunkt. 1967 wurde der Künstler mit einer grossen Retrospektive im Musée National d′Art Moderne gewürdigt.
Das Gemälde "La terre et la mer" zeugt vom unnachahmlichen Stil des Künstlers, figürliche Elemente mit abstrakten Farbflächen zu kombinieren.
| Estimation | CHF | 30'000 |
| EUR | 32'967 | |
| USD | 37'500 | |
| Adjugé | CHF | 40'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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