"La marche en trois lignes".
Öl auf Leinwand, doubliert,
114x283 cm (rautenförmig), ungerahmt
Provenienz: Musée du Petit Palais, Genève.
Der künstlerische Werdegang Théophile-Alexandre Steinlens begann mit seiner Tätigkeit als Musterzeichner in der Textilmanufaktur im elsässischen Mülhausen. 1881 zog er nach Paris und machte die Bekanntschaft mit Henri de Toulouse-Lautrec, Félix Vallotton und Aristide Bruant. Steinlen war hauptsächlich im druckgrafischen Bereich tätig, u.a. in der Plakatgestaltung. Seine Aufmerksamkeit galt der künstlerischen Darstellung der proletarischen Bevölkerung und ihrer Lebensumstände, wovon auch seine Mitarbeit an verschiedenen, teils stark sozialistisch ausgerichteten Zeitschriften zeugt.
Beim angebotenen Gemälde erinnern die in drei unendlich langen Parallelzügen marschierenden Menschenmengen stark an soldatenhafte Gruppierungen, die sich ungeachtet ihrer Umgebung in die gleiche Richtung bewegen. Da sich der vorderste und richtungsweisende Zug hauptsächlich aus Zirkusclowns rekrutiert, mag man in der Komposition eine sozialkritische und zugleich augenzwinkernde Haltung des Künstlers erkennen, was durch die karikaturhafte Porträtierung der Individuen im Vordergrund und das ungewöhnliche "schiefe" bzw. rhomboide Format des Gemäldes noch unterstrichen wird.
| Estimation | CHF | 60'000 |
| EUR | 65'934 | |
| USD | 75'000 | |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
Nous acceptons les offres écrites ou téléphoniques à l'aide du login, par email (info@dobiaschofsky.com) ou par courrier.
Ou misez en direct avec notre partenaire. Plus d'informations vous trouvez ici
