Sonnige Juralandschaft.
Öl auf Leinwand,
sig. u.l., verso dat. 1908,
39x94,5 cm
Stellenweise minim schwundrissig.
Nach erfolgreichem erstem Zeichenunterricht beim Neuenburger Aquarellisten Paul Bouvier ging Charles L′Eplattenier, Spross einer bäuerlichen Familie, 1890 zu einer Tante nach Budapest, wo er während drei Jahren die Kunstgewerbeschule besuchte. Ein Stipendium des Kantons Neuenburg ermöglichte es ihm 1896, seine Studien an der Pariser École des Beaux-Arts fortzusetzen. Im Alter von 23 Jahren wurde er bereits zum Professor an der École d′Art de La Chaux-de-Fonds ernannt, und 1903-1914 leitete er dieses Institut. Neben seiner Lehrtätigkeit machte er sich einen Namen als Bildhauer, Architekt und Illustrator sowie als Vordenker neuer Verbindungen zwischen Kunst, Handwerk und Industrie. In der Malerei stand die Landschaft für ihn stets an erster Stelle. Mit Vorliebe wählte er Motive aus der näheren Umgebung. So malte er wiederholt Landschaften des Jura und insbesondere Gegenden am Doubs.
Das feine Wechselspiel von Licht und Schatten und die differenzierte Farbigkeit sorgen beim angebotenen Gemälde für eine charakteristische Stimmung und verklärte Ruhe, die sich in L′Eplatteniers Kompositionen wiederholt bemerkbar machen.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
| Adjugé | CHF | 17'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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