"Autoportrait à la pipe".
Öl auf Leinwand,
sig. u.l., verso bez. "AM 81",
122,5x88 cm
Ausstellung: Henry Meylan. Peintre du silence, Musée militaire vaudois du château de Morges, 1. Juli - 20. November 2011 (mit ganzseitiger Abbildung im zugehörigen Katalog, S. 120).
Der aus der Vallée de Joux stammende Henri Meylan begann schon in jungen Jahren zu zeichnen, sollte jedoch Notar werden und studierte daher zunächst Rechtswissenschaften in Lausanne. Bei der Armee verlor er 1916 bei der Explosion einer Granate den Gehörsinn. Diese Behinderung sollte sich einerseits zeitlebens nachteilig auf sein gesellschaftliches Leben und künstlerisch-soziales Gefüge auswirken, anderseits aber auch seine künstlerische Kreativität fördern. Ab 1918 studierte er an der École des Beaux-Arts in Genf und stellte bereits zwei Jahre später erfolgreich im Lausanner Musée Arlaud aus. Es folgten Aufenthalte, Ausstellungen und Preisverleihungen im In- und Ausland. Während des Zweiten Weltkrieges wurde Henry Meylan offizieller Militärmaler der Schweizer Armee und schuf zahlreiche Werke, die heute im so genannten Fonds Henry Meylan im Waadtländer Militärmuseum in Morges aufbewahrt werden.
Das vorliegende, um 1925 zu datierende Gemälde enthält zwei bemerkenswerte Details: Zum einen die spiegelverkehrte Signatur auf dem Papierstück unten links, zum anderen ein Pfeifenraucher-Porträt des bekannten Pariser Karikaturisten und Illustrators Jean Sennep (eigtl. Jean-Jacques Charles Pennès, 1894-1982) an der Wand im Hintergrund.
| Estimation | CHF | 10'000 |
| EUR | 10'989 | |
| USD | 12'500 | |
| Adjugé | CHF | 8'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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