"Jonction des Glaciers des Bossons et du Taconnaz au dessous des Grands Mulets".
Öl auf Leinwand,
sig. u.l., a. Plakette betitelt,
75x57,5 cm
Stellenweise etwas Craquelé.
Provenienz: Privatsammlung, Vereinigte Staaten.
Der aus Südfrankreich stammende Gabriel Loppé liess sich zunächst in der Dauphiné nieder, bevor er nach Genf zog, um Schüler von François Diday zu werden. Danach lebte er in Chamonix, wo er sich ein Atelier erbauen liess, das heute als Museum dient. Loppé war begeisterter Alpinist, stieg oft mit der Staffelei ins Gebirge und hielt die Bergwelt mit ihren Gletschern, Seen und schroffen Felsen in wohltemperiertem Licht und erfrischendem Kolorit fest. Gleichzeitig war er auch als Fotograf tätig. Seine pittoresken Darstellungen des savoyischen Hochgebirges erlangten internationalen Bekanntheitsgrad. Ab 1881 verbrachte Loppé die Winter jeweils in Paris, nahm an Ausstellungen der Pariser Salons teil und stellte regelmässig in London aus, wo er in die Royal Academy aufgenommen wurde.
Das angebotene Gemälde fügt sich in eine Reihe von Gletscherlandschaften ein, deren Motive der Künstler in der Umgebung des Mont Blanc-Massives vorgefunden hat. Dargestellt ist jene Stelle, an der die Naturgewalten die Eismassen zweier Gletscher aufeinandertreffen lassen. Die Komposition erinnert fast zwangsläufig an Caspar David Friedrichs "Eismeer" von 1823/24.
| Estimation | CHF | 24'000 | * |
| EUR | 26'373 | * | |
| USD | 30'000 | * | |
| Adjugé | CHF | 44'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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