"Résurrection".
Gouache,
sig. u.r., verso a. Galerie-Etikette betitelt,
43x31 cm (LM)
Provenienz: Galerie Paul Vallotton, Lausanne, Nr. 77799.
Der aus dem toskanischen Cortona stammende Maler Gino Severini begann seine künstlerische Ausbildung im Alter von 16 Jahren an der Villa Medici in Rom, wo er durch Umberto Boccioni und vor allem durch Giacomo Balla, einem der führenden Theoretiker des italienischen Futurismus, inspiriert wurde. 1906 liess er sich in Paris nieder, setzte sich mit der impressionistischen Malerei auseinander und wurde bald Teil der avantgardistischen Kreise um Georges Braques, Pablo Picasso, Paul Signac und Amedeo Modigliani. Über Filippo Tommaso Marinetti und Umberto Boccioni gelangte er zum Futurismus, einer Stilströmung, die er sich fortan aneignen sollte. Obwohl Severini zu den Mitunterzeichnern des Manifesto tecnico della pittura futurista von 1910 gehörte, enthielten seine Werke niemals politische Komponenten, sondern rückten die Bewegung des menschlichen Körpers ins Zentrum der Darstellung. 1912 wirkte Severini an der Exposition des Peintres Futuristes in der namhaften Pariser Galerie Bernheim-Jeune mit. Seine erste Einzelschau fand 1913 in der Marlborough Gallery in London statt, gefolgt gleichen Jahres von einer Ausstellung in Herwarth Waldens Sturm-Galerie in Berlin. Arbeitete der Künstler bis um 1920 vornehmlich im Stil des Futurismus, so wandte er sich später auch dem synthetischen Kubismus zu.
Das angebotene, religiös motivierte Werk verweist auf die um 1930 erfolgte Hinwendung Severinis zu einer kubistisch-fauvistisch geprägten Malweise.
| Estimation | CHF | 19'000 |
| EUR | 20'879 | |
| USD | 23'750 | |
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