"Der gelbe Pantoffel".
Öl auf Leinwand,
sig. u.r., verso a. Etikette betitelt,
50x63 cm
Verso Etikette: Kunstsalon Fürstenberg, Chemnitz.
Provenienz: Galerie Westenberg, Chemnitz; Privatbesitz, Schweiz.
Echtheitsbestätigung: Helmut Krause, Mörfelden-Walldorf, 16. August 2013.
Literatur: Fritz von Ostini, Der Maler Edward Cucuel, Zürich/Wien/Leipzig 1924, S. 32 und Abbildung 2.
Edward Cucuel entstammte einer internationalen Familie. Sein Vater war Franzose, seine Mutter Engländerin. Als 14-Jähriger besuchte er die School of Design in San Francisco und gelangte 1892 nach Paris. Dort studierte er zunächst bei Louis Constant und Jean Paul Laurens an der Académie Julian und später an der Académie des Beaux-Arts, wo er Schüler von Jean-Léon Gérôme wurde. Nach kurzem Intermezzo in seiner Heimat kehrte er nach Europa zurück und liess sich in Berlin und später in München nieder, wo er die Bekanntschaft mit dem Maler Leo Putz machte. Unter der Führung dieses arrivierten Künstlers fand Cucuel zu seinem ganz eigenen, impressionistischen Stil. Nachdem er 1913 Clara Lotte von Marcard geheiratet hatte, bewohnte das Paar eine Villa am Ammersee bei München, zog 1928 nach New York und liess sich 1939 endgültig in Kalifornien nieder.
Edward Cucuel malte zahlreiche Akte und Frauenporträts im Stil des französischen Impressionismus. "Der gelbe Pantoffel" wirkt zudem sehr modern wie eine zufällige fotografische Momentaufnahme und soll laut Fritz von Ostini 1913 entstanden sein.
Die vorliegende Arbeit wird von Helmut Krause in das in Vorbereitung befindliche Werkverzeichnis aufgenommen.
| Estimation | CHF | 17'000 |
| EUR | 18'681 | |
| USD | 21'250 | |
| Adjugé | CHF | 20'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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