"Asura".
Öl auf Leinwand,
verso sig., dat. (19)68 sowie a.d. Keilrahmen betitelt,
92x65 cm
Provenienz: Marlborough Gallery, London; Galerie Alice Pauli, Lausanne.
Zbigniew Makowski studierte zwischen 1950 und 1956 an der Akademia Sztuk Pieknych (Akademie der Schönen Künste) in Warschau beim Künstler Kazimierz Tomorowicz. 1962 reiste er nach Paris und machte Bekanntschaft mit André Breton sowie mit Künstlern der dem Surrealismus nahe stehenden Bewegung "Phases". Dieser Austausch sollte ihn stark prägen. Makowskis Oeuvre umfasst Gemälde, Zeichnungen und Kunstbücher, daneben ist er auch als Dichter tätig. In seinen Werken verbindet er Texte und Symbole mit surrealen Landschaften. Er entwickelte ein visuell-symbolisches "Alphabet", eine Art persönlicher Ikonographie, deren Elemente wiederholt in seinen Werken vorkommen. Obwohl er seit 1982 seine Arbeiten nicht mehr ausgestellt hat, ist er künstlerisch weiterhin tätig. 1992 überreichte die polnische Regierung sein Werk "Mirabilitas secundum diversos modos exire potest a rebus" als Geschenk für den Genfer Sitz der Vereinten Nationen, das heute im Palais des Nations zu bewundern ist.
"Asura" ist ein geheimnisvolles und sehr ornamentales Werk. Sein Titel und der Dreizack (Trishul) am linken oberen Bildrand verweisen auf das Interesse Zbigniew Makowskis an der hinduistisch-buddhistischen Mythologie. Die dargestellten fliegenden Schlüssel und surrealen Durchgänge sind wiederkehrende Bestandteile von Makowskis eigener Bildsprache.
| Estimation | CHF | 7'500 |
| EUR | 8'241 | |
| USD | 9'375 | |
| Adjugé | CHF | 14'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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