Weidende Kühe am Engstlensee mit Wendestöcken.
Öl auf Leinwand,
sig. u.r.,
100x139 cm
Albert Lugardon begann seine künstlerische Ausbildung als Schüler seines Vaters, des Historienmalers Jean-Léonard Lugardon. Während eines anschliessenden einjährigen Aufenthaltes im Atelier von Alexandre Calame reifte in ihm der Entschluss, Tiermaler zu werden. So ging er 1849 nach Lyon, um an der dortigen École vétérinaire Anatomie zu studieren. Von hier aus zog es ihn nach Paris, wo er die Bekanntschaft des Bildhauers Antoine-Louis Barye machte und für einige Monate im Atelier Ary Scheffers arbeitete. Nach seiner Rückkehr nach Genf gewann der junge Künstler 1855 einen von der Société des Arts ausgeschriebenen, mit 2000 Franken dotierten Preis, ein Erfolg, der ihn weithin bekannt machte. Um 1860 begann er sich der Motivwelt des Hochgebirges zuzuwenden und schuf in den folgenden Jahrzehnten eine Reihe grossartiger, vom zeitgenössischen Publikum gefeierter Ansichten aus dem Wallis und dem Berner Oberland.
Wir danken Hugo Rothenbühler, Bern, für die geografische Bestimmung.
| Estimation | CHF | 9'000 |
| EUR | 9'890 | |
| USD | 11'250 | |
| Adjugé | CHF | 7'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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