"La mélancolique".
Öl auf Leinwand,
sig. o.l.,
46x55 cm
Literatur: Bernard Wyder, Marius Borgeaud. L′homme, l′oeuvre 1861-1924, Catalogue raisonné, Lausanne 1999, S. 120, Nr. 172 (mit Abbildung).
Nach Antritt des bedeutenden elterlichen Erbes führte Marius Borgeaud zunächst ein abenteuerliches und aufwendiges Leben in Paris, bevor er sich ernsthaft der Malerei zuwandte. Er setzte sich mit den impressionistischen Strömungen auseinander, malte 1904 zusammen mit Francis Picabia in Moret-sur-Loing und wandte sich 1908 dem Fauvismus zu. Im Zentrum von Borgeauds künstlerischem Schaffen steht das Interieur, dem er sich mit einfachen, auf klare Formen reduzierten Bildkompositionen annähert. Der Einsatz einer fast ungebrochen verwendeten Farbpalette, der Verzicht auf Lokaltöne und die ausschliesslich mit kräftigem Pinselduktus erzielte Modulation der einzelnen Farbflächen verleihen seinen Werken eine gedämpfte Leuchtkraft und erzeugen eine der Zeit entrückte Stimmung.
Gemäss Werkverzeichnis wird das angebotene Werk ins Jahr 1918 datiert.
| Estimation | CHF | 29'000 |
| EUR | 31'868 | |
| USD | 36'250 | |
| Adjugé | CHF | 35'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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