"Oies surprises par le renard".
Öl auf Leinwand, doubliert,
sig. u.l., verso a. Etikett betitelt,
152x166 cm
Leinwand etwas zu restaurieren.
Provenienz: Galerie Paul Vallotton, Lausanne, Nr. 6089; Privatsammlung, Schweiz.
Der Maler, Zeichner und Restaurator Peter Caulitz lernte zuerst als Farbenreiber bei einem brandenburgischen Meister. Eine wohl 1672 anzusetzende Italienreise verschaffte ihm die Gelegenheit zu ausgiebigen künstlerischen Studien der mediterranen Landschaft und der antiken römischen Ruinenwelt. In Rom machte er Bekanntschaft mit verschiedenen bedeutenden Malern seiner Zeit. Von Friedrich I. von Preussen 1695 als Hofmaler engagiert, unternahm er zusammen mit dem kurbrandenburgischen Hofmaler Samuel Theodor Gericke eine zweite Italienreise, auf der er sich erneut dem Studium antiker Ruinenarchitektur hingab. Landschaften und Ansichten königlich-preussischer Schlösser bilden neben der Tiermalerei - insbesonders der Darstellung von Hühnern und Truthähnen - die thematischen Dominanten in Peter Caulitz Werk.
Das Gemälde "Oies surprises par le renard" lebt von seinen Hell-Dunkelkontrasten und der dynamischen Komposition der vom Fuchs gejagten Gänse. Man kann sich das grossformatige Gemälde als einstige Dekoration in einem Jagdschloss trefflich vorstellen.
| Estimation | CHF | 9'000 |
| EUR | 9'890 | |
| USD | 11'250 | |
| Adjugé | CHF | 5'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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