Reitende Kosaken mit Windhunden.
Öl auf Leinwand,
sig., dat. 1936 u. bez. "Berlin" u.l.,
80,5x120 cm
Der deutsche Historien-, Jagd- und Militärmaler Hugo Ungewitter besuchte ab 1887 die Düsseldorfer Akademie, wo er sich schon früh einen Namen als Schlachtenmaler machte. Bereits in dieser Periode zeigte sich Ungewitters Gespür für dramatisch inszenierte Bewegungsstudien. 1897 erhielt er über die Akademie den Auftrag, grossformatige Historienbilder zu den Normannenkriegen für den Speisesaal der Gaststätte Grafenhof in Stotel anzufertigen. 1902 folgte eine Auftragsarbeit für den Berliner Hof, welche Ungewitter einem breiten Publikum bekannt machen sollte. Eine Reise durch Südrussland erweiterte sein Oeuvre um Steppen- und Jagdbilder. 1913 verlieh ihm der Berliner Hof den Titel eines Professors. 1924 reiste Ungewitter nach Abessinien, wo er zahlreiche Skizzen und Studien anfertigte. Seine Erinnerungen an diese Reise wurden 1926 unter dem Titel "Als Maler in Abessinien" verlegt. Ab den 1920er Jahren galt Ungewitters Stil als nicht mehr zeitgemäss, wodurch sein Oeuvre zunehmend in Vergessenheit geriet.
Darstellungen von reitenden Kosaken sind ein beliebtes und wiederkehrendes Sujet des Künstlers in den 1930er Jahren.
| Estimation | CHF | 15'000 |
| EUR | 16'483 | |
| USD | 18'750 | |
| Adjugé | CHF | 11'000 |
En règle générale le prix de réserve est fixé entre 1/2 et 2/3 de l'estimation.
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