Pferde und Ziege im Stall.
Öl auf Leinwand, doubliert,
sig. u.r.,
56x68 cm
Rudolf Koller begann seine künstlerische Ausbildung 1843-1845 bei Jakob Schweizer, Rudolf Obrist und Johann Jakob II Ulrich, denen er entscheidende Anregungen verdankte. Nach einem Studienaufenthalt auf den Gestüten des württembergischen Königs reiste er in Begleitung Arnold Böcklins über Brüssel nach Antwerpen und Paris. Er besuchte wiederholt den Louvre, lernte aber auch die Werke moderner Tiermaler wie Rosa Bonheur und Constant Troyon kennen. 1848 kehrte er nach Zürich zurück, ging jedoch bereits im folgenden Jahr nach München, wo er die Bekanntschaft mit Johann Gottfried Steffan und Friedrich Voltz machte. 1851 liess er sich endgültig in seiner Heimatstadt nieder. 1862 erwarb er das Haus "Zur Hornau" am Zürichsee, wo er bis zu seinem Tod wohnte, arbeitete und Tiere hielt. Koller, dessen Name untrennbar mit der berühmten "Gotthardpost" verbunden ist, gilt als bedeutendster Schweizer Tiermaler überhaupt.
| Estimation | CHF | 12'000 |
| EUR | 13'186 | |
| USD | 15'000 | |
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